Die Geschichte der Stadt KÖln
Die Kölner Geschichte geht 2000 Jahre rückwärts und ist heute die flächenmäßig drittgrößte Stadt Deutschlands. Schon im Hochmittelalter war Köln die größte Stadt und die Stadtmauern wurden immer wieder erweitert. Sie wurde im Jahr 1225 fertiggestellt und hatte 16 Tore und Pforten. Erhalten aus dieser Zeit ist das Eifelsteintor und das Hahnentor. Von drei Turmtorbogen kann man heute noch das Severinstor erkennen.
Man erkannte schon damals den Nutzen des Rheins und Köln wurde auch durch das hohe Eisenbahnverkehrsaufkommen und die großen Containerschiffe zu einem der großen Umschlagsbahnhof. Die Rheinhäfen sind bis heute die wichtigsten Binnenhäfen.
Das Wahrzeichen der Karnevalshochburg ist ohne Frage der Kölner Dom. Die Heiligen drei Könige als Geschenk im Jahr 1164 brachten den Plan herbei, um 1225 einen neuen Dom zubauen. Beginn war im Jahre 1248 und wurde immer weiter ausgebaut. Ab Ende des 15. Jahrhunderts nahm der Weiterbau stetig ab. 300 Jahre stand nun der unfertige Dom in Köln. Im 18. Jahrhundert wurde weiter gebaut am Nordturm des Domes. 1880 fand nun die Fertigstellung des Domes statt.
Archäologische Funde unterhalb des Domes belegen, dass es schon einen Bau um 800 gab. Der Platz des Domes war schon immer ein kirchlicher Platz gewesen.
Von 1917 – 1933 war unser erster Bundeskanzler, Konrad Adenauer, Bürgermeister von Köln. In der Zeit zwischen den Weltkriegen entstanden weitere bedeutende Bauten wie beispielsweise das Messegelände mit dem Messeturm. Dieser wurde im Stil des Backstein-Expressionismus errichtet. Die Universität wurde 1929 erbaut und weitere Stadtteile wurden erschaffen.
Da Köln im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört wurde, entstand das neue Köln im Stile der Nachkriegszeit. Ein paar erhaltene Bauten mittendrin blieben erhalten und die historischen Straßennamen wurden beibehalten.
Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörte die Kölner Altstadt zu 80 Prozent. Der Aufbau der Stadt behielt seine ursprünglichen Straßennamen mit einigen nicht zerstörten Häusern aber der Rest wurde im Stil der Nachkriegszeit errichtet. Noch heute reihen sich die alten Bauten inmitten der Nachkriegsgeschichte ein.